Zurück zum Eingangsportal
Wir über uns
Dienstleistung
Der Schauraum
Parketthölzer
Bodenbilder
Geschichte der Bodenbeläge
Reinigung und Pflege der Bodenbeläge
Gutachten
Infoseiten
Impressum

Ahorn
 

Kanadischer Ahorn gilt als schweres und dauerhaftes Fußbodenholz.
Hinsichtlich der Festigkeit werden die Werte der Buche noch übertroffen
(Härte 0,70).  Ahornbäume wachsen vor allem in Nordamerika und Kanada und
sind mit 150 Arten in der nördlichen Hemisphäre vertreten. Das Holz ist geradfaserig,
fein und gleichmäßig strukturiert. Neben seiner guten Eigenschaften als Fußbodenholz
ist die helle Färbung für viele Verbraucher ein Kaufargument. Oberflächen von Ahorn
lassen sich sehr gut fein schleifen und polieren.
 

Birke
 

Birken wachsen als Strauchform, als Stamm- oder Zwergbirke.  Besonders große
Bestände in den nördlichen Waldgebieten unterhalb des Polarkreises in Finnland,
Schweden und Sibirien liefern verwertbare Hölzer, die zur Dielenfertigung geeignet
sind. Dort stehen Bäume, die bis zu 30m hoch sind, bei einem Stammdurchmesser von bis
zu 70cm. Birken sind Splintholzbäume von gelblich-weißem Holz mit gelegentlichen
braunen Astkeimeinläufen. Feine zerstreute Poren, weniger Faserverlauf mit flammen- oder
eisblumenartiger Zeichnung sind typisch. Birke hat eine gute Festigkeit
(Härte 0,65, Ql2) mit allerdings ungünstigem Stehvermögen.  Als Nebenprodukte fallen
aus Wurzeln, Rinde und Blättern Ausgangsstoffe für Naturheilmittel an. Schönes
Maserfurnier und Drechselholz aus Birke sind ebenso bekannt wie Birkensperrhölzer.
Die Goldbirke, auch Steinbirke oder Yellow Birch genannt, ist eine in Sibirien und
Kanada heimische Birkenart.  Ihr Holz ist sehr hart und schön gemasert, es ähnelt dem
des Ahorn in Aussehen und Eigenschaften sehr stark, allein der Farbton ist etwas wärmer
als der des Ahorns.
 

Buche
 

Helles braun-rötliches Holz, beige nachdunkelnd, feinporig, harte und strapazierfähige
Struktur, sehr drucktest und resistent. Vorkommen hauptsächlich in Mitteleuropa,
verzeichnet in den letzten Jahren einen starken Trend auch aufgrund der für Böden
idealen Eigenschaften.
 

Douglasie
 

Hellgelblichbraunes bis rotbraunes härteres Nadelholz, deutlich nachdunkelnd, starke
Strukturierung ähnlich der Lärche. Verbreitungsgebiet ist ursprünglich Nordamerikanische
Westküste, wird heute aber auch in klimatisch vergleichbaren Wuchsgebieten kultiviert.
Für Böden aufgrund hervorragender Eignung für konstruktive Bereiche gut geeignet.
 

Eiche
 

Man unterscheidet immergrüne Eichen (Korkeiche, Steineiche) und die für unsere
Bedürfnisse handelsüblichen sommergrünen Eichen (Weißeichen, Roteichen).  Eichenholz
gilt als hart und dauerhaft (Härte 0,67).  Es findet Verwendung für Furniere,
Schnitzerei, Parkett, als Konstruktions- und Bauholz sowie in der Fassherstellung.
Eichen haben einen bräunlichen Kern. Das immer vorhandene Splintholz ist heller.
Splintholz ist im feuchten Zustand weniger haltbar als das dauerhafte Kernholz.
Bei der Verwendung im Innenbereich ist Splintholz jedoch vollwertig einsetzbar. Der
Tanningehalt (Gerbsäure) der Eiche kann Reaktionsflecken z.B. im Kontakt mit Eisen verursachen.
 

(Beschreibung folgt)

 

Erle

Esche

Fichte

Hainbuche

Kastanie

Ulme

 

Kiefer
 

Gelbliches, ins rötlichbraune nachdunkelndes Nadelholz, gutes Stehvermögen und
geringes Quell- und Schwindverhalten. Vorkommen in den Breiten der nördlichen
Erdhalbkugel, vertreten in über 140 Arten. Sehr beliebter Nadelholzfußboden,
in unserem Programm vertreten als Pinie, Pich Pinie, Kiefer, Seekiefer.
Ein sehr harzreiches Holz aus dem Anbaugebiet Les Landes im Südwesten Frankreichs.
 

Kirsche
 

Hellfarbiges, kräftig rötlich nachdunkelndes, stark strukturiertes Laubholz
mittlerer Härte. Im Bodenbereich oft als Black Cherry genutzt mit Herkunft
aus Nordamerika; Typischer, unaufdringlicher Holzcharakter aufgrund lebhafter
Struktur, exklusiv - edle Ausstrahlung.
 

Korkeiche
 

Die Rinde der immergrünen Korkeiche (lat. quercus suber) ist das Ausgangsmaterial
für Beläge aus Kork. Diese Bäume können ca. alle 10 Jahre geschält werden,
ohne dem Baum zu schaden. Flaschenkorken sind das erste Produkt , das aus
Korkrinde hergestellt wird. Danach wird das Material mehr oder weniger fein geschrotet,
mit Bindemitteln vermischt und in Blöcken zusammengepresst. Diese Blöcke werden
anschließend in 30 x 30 oder 60 x30 große Quader geschnitten. Danach werden die
einzelnen Platten in 4, 6 oder 8 mm Stärke geschnitten und einseitig abgeschliffen.
Für die Qualität und Strapazierfähigkeit des Korkparketts ist das Gewicht und das
Bindemittel von entscheidender Bedeutung. Je dichter der Kork gepresst ist,
desto schwerer und strapazierfähiger ist er. Das durchschnittliche Gewicht liegt bei
ca. 250-300 Kg pro Kubikmeter Kork.
 

Lärche
 

Lärchen sind verbreitet in kühleren Gebieten der nördlichen Hemisphäre.  Diese
Nadelbäume verlieren im Herbst die zunächst gelblich werdenden Nadeln.
Lärche wächst im Norden bis zur Waldgrenze und bildet dort ca. 50% der Bestände.
Die Qualität des Holzes ist stark vom Wuchsort abhängig.  Heimische Lärche ist
schnell wachsend, stark astig und drehwüchsig mit breiten Jahresringen. Sie ist
als Außenholz mit guter Haltbarkeit einsetzbar.  Für Fußböden eignet sich
insbesondere langsam gewachsenes Holz aus Skandinavien oder Russland.
Es hat eine hohe Festigkeit bei guter Widerstandsfähigkeit.
Lärche ist unempfindlich gegen Schädlinge und auch Säuren. Die Bearbeitung
wird durch den hohen Harzgehalt erschwert. Dieser Harzgehalt verursacht auch
den würzigen Geruch des Holzes. Die Lärche ist im schmalen Splint gelblich, im
Kerbholz rötlich braun, stark nachdunkelnd.  Das Holz ist umso schwerer und
härter, je schmaler und ausgeprägter die Jahresringe sind.  Die Spätholzzonen
sind sehr hart und nehmen bei langsam gewachsenen Holz auch über die Hälfte der
Jahresringe ein. Lärche steht bei der Verwendung in Konkurrenz mit
Douglasie und Red Cedar.
 

Merbau
 

Hell bis rötlichbraunes Holz, dunkelrotbraun nachdunkelnd, geringe
Struktur, schwer und äußerst fest kommt im südlichen Asien vor und gehört zu
den im Trend liegenden exotischen Hölzern. (Kein Tropenholz)
 

Olive
 

Vielfarbiges, reich und unregelmäßig strukturiertes und äußerst hartes und
schweres Laubholz, hervorragende Festigkeitseigenschaften. Vorkommen in
Südeuropa und auch nur in kleinen Mengen, da als Nutzholz erst nach dem
Absterben verwendet.  Sehr exklusiver und reizvoller Bodenbelag.
 

Robinie
 

(Robinia Pseudoakazia) Oliv- bis goldbraunes Holz mit auffälliger Struktur, sehr
schwer, extreme Festigkeitseigenschaften (besser als Eiche),
überdurchschnittliche Belastbarkeit. Vorkommen im Bereich südliches Nordamerika und
Europa für den Fußboden aufgrund der hervorragenden Eigenschaften als sehr robuste und
langlebige Holzart beliebt.
 

Pinie
 

Oberbegriff Pinaceae. Die Kieferngewächse dieser Familie sind holzwirtschaftlich
die wichtigsten der Erde. Mit rund 200 Arten wachsen sie fast überall,
hauptsächlich aber auf der Nordhälfte der Erde. Die Art, von der wir sprechen
ist bekannt unter den Bezeichnungen Seekiefer, Maritimkiefer oder Pinie.
Das bedeutendste Wuchsgebiet in Europa ist die Region Landes in
Südwest-Frankreich.  Hier gibt es einen Bestand von ca. 750 Millionen Festmeter
Stammholz. Diese Wälder wurden angelegt, um die Versandung der Küstenregion zu
stoppen. So wird auch immer nach der Holzernte direkt wieder aufgeforstet.
Man kann hier wirklich von einem Nutzwald sprechen, der sich auf einer Fläche
von ca. 1 Million Hektar entlang der Atlantikküste erstreckt. Das Holz
hat durch den hohen Harzgehalt gute Gebrauchseigenschaften als Fuß
durchschnittliche Härte liegt abhängig vom Harzgehalt bei etwa 0,58, Q12.
 

Pitch (Harz) Pine
 

Pitch Pine (pitch Harz), dessen Holz ausgesprochen hart und harzreich ist,
gehört zur Gruppe der schweren Nadelhölzer (Härte 0,65, QI2).  Hauptwuchsgebiete
sind Südost- und Mittelamerika.  Im Handel werden das verkernte Holz
(PIP, als Pitch Pine) und das Splintholz (PI R, als Red Pine) unterschieden.
Red Pine ist weniger hart und heller als das echte Kernholz Pitch Pine.
Besonders geeignet ist Pitch Pine als Fenster- und Fußbodenholz und für
Konstruktionen im Freien.  Wegen der guten Festigkeit und Dauerhaftigkeit
wird es überall eingesetzt, wo andere Nadelholzarten nicht mehr ausreichen.
Es findet wegen seiner Eleganz, seiner sehr schönen Färbung und Struktur
sowie seiner ausdrucksvollen Maserung viel Zuspruch. Gestützt auf die
Erkenntnisse internationaler Organisationen hat die Regierung Honduras den
Einschlag und Export von Pitch Pine und anderen Holzarten streng limitiert.
Damit hat sie erkannt, welchen Wert der Wald in ökologisch ökonomischer
Hinsicht hat. Einerseits werden Brachflächen aufgeforstet, andererseits wird
die nachhaltige, schonende Bewirtschaftung des Naturwaldes von der
honduranischen Forstbehörde regelmäßig kontrolliert.  Durch diese Maßnahmen
erhält die einheimische Bevölkerung eine dauerhafte Existenzgrundlage. Die von
uns angebotene Pitch Pine wird in Honduras geschlagen und dort zu Dielen
verarbeitet. Pitch Pine Fußböden sind nicht nur wunderschön, sie sind außerdem
der strapazierfähigste Nadelholzfußboden.

 

Ulme

 

Walnuss
 

Walnussgewächse, kleine Familie mit etwa 60 Baumarten ' die in den gemäßigten
Gebieten der Nordhalbkugel sowie den Tropen Amerikas und Asiens verbreitet sind.
Die Pflanzen sind vor allem wegen ihrer essbaren, öihaltigen Samen und als
Holzproduzenten von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Eine der wichtigsten
Gattungen dieser Familie ist die Walnuss.  Zu dieser Gattung gehört u. a.
der in Südosteuropa und China beheimatete Walnussbaum.  Die Hauptanbaugebiete
dieser Art liegen heute in Mitteleuropa und Kalifornien, wobei in Kalifornien
etwa die Hälfte der Weltproduktion gewonnen wird. Im Osten Nordamerikas ist
die Black Walnut beheimatet.  Sie ist vor allem wegen ihres Holzes von Bedeutung,
das bei der Herstellung von Möbeln Verwendung findet.