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Natürliche
Bodenbeläge
1.
Natürliche Bodenbeläge
2.
Massivholzfußböden
3.
Linoleum
4.
Kork
5.
Oberflächen
6.
Schurwoll-Teppich
7.
Teppichbodenverspanntechnik
8.
Kokos
/ Sisal
9.
Bambus
Sisal
Sisal ist benannt nach der gleichnamigen mexikanischen Hafenstadt
und wird aus den Blättern
der Agave gewonnen. Zur Gewinnung von
Sisalfasern wird von frisch geernteten Blättern das
Blattfleisch
abgeschabt und die Fleischreste mit einem starken Wasserstrahl abgeschwemmt.
Anschließend werden die Fasern getrocknet, gereinigt und geglättet.
Die Sisalfaser wird wegen ihrer Festigkeit und Geschmeidigkeit überwiegend
zu Seilen und
Bindegarn, aber auch zu Boden- und Wandbelägen
verarbeitet.
Massivholzfußböden
Massiv Parkett
Die von uns verwendeten Parketthölzer sind, wie
bereits eingangs erwähnt, alle aus Europa, also
kein Tropenholz.
Sie werden weder beim Einschlag noch bei der Produktion mit Insektiziden
oder
Pestiziden wie Lindan oder PCP behandelt. Wir führen Parketthölzer
aus Ahorn, Akazie, Bambus,
Birke, Buche, Douglasie, Eiche, Esche,
Erle, Fichte, Hainbuche, Kastanie, Kirsche, Kiefer, Lärche,
Maulbeerbaum, Olive, Pinie, Seekiefer, Tanne, Ulme und Zwetschge
Die Hölzer werden dauernd
von Lebensmittel- und Umweltforschungsinstituten
auf Rückstände geprüft. In keinem Fall wurden
die
vom Bundesgesundheitsamt festgeschriebenen Werte überschritten
oder auch nur annähernd
erreicht. Es gibt verschiedene Parkettarten
und verschiedene Sortierungen vom selben Holz.
Die Sortierung:
- E = Exklusiv ist eine nicht genormte Sondersortierung für
einige Holzarten, die eine sehr
schlichte bzw. kaum gemaserte
Oberfläche zeigt. Weitgehend astfrei, mit wenig
Farbunterschieden,
frei von bunten Wuchsunregelmäßigkeiten und frei von
Bläue.
- N = Natur: Diese Parketthölzer sind riss- und Splintfrei,
die Farbe ist durch das natürliche
Wachstum gegeben. Ohne
grobe Struktur und Farbunterschiede, mit gesunden, fest
verwachsenen
Ästen bis 8 mm Durchmesser.
- G = Gestreift: Bei einigen Holzarten z. B Eiche oder Esche ergibt
diese Sortierung ein
lebhaftes Gesamtbild mit festem Splint und
mit gesunden, fest verwachsenen Ästen bis
10 mm Durchmesser.
- R =Rustikal hat einen betont lebhaften, farbigen Charakter.
Fester Splint, fest verwachsene
Äste und Lagerflecken sind
zulässig, schwarze Äste jedoch nur bis 15 mm Durchmesser.
Die unterschiedlichen
Massiv Parkettarten sind:
- Mosaikparkett, aus 1,5 - 2,5 cm breiten, 7 - 18 cm langen Lamellen,
wobei jeweils
5 bis 8 Lamellen eine Quadrat bilden. Diese Quadrate
werden in abwechselnder Reihenfolge
verlegt, d.h. ein Quadrat
längs und eines quer. Mosaikparkett hat eine Stärke
von 8 mm.
- Stäbchenparkett ist breiter und länger als Mosaikparkett.
Damit können viele Muster
realisiert werden, da die Stäbchen
einzeln geliefert werden. Stäbchenparkett ist meist
10 mm
stark, 5 cm breit und 25-30 cm lang.
- Stabparkett besteht aus 22 mm starken, allseitig genuteten und
gefederten Stäben in
Breiten von 45 - 80 mm. Die Längen
sind zwischen 25 und 100 cm lieferbar.
- Dielen sind je nach Holzart 22 bis 27 mm stark und zwischen
10 und 16 cm breit.
Sie werden in Längen bis 200 cm geliefert.
- Hochkant- Lamellenparkett besteht aus
10, 16, oder 23 mm starken, 8mm breiten
und 15 - 25 cm langen
Holzstäben, die in einer Reihe auf
dem Untergrund verklebt werden.
- Holzpflaster ist ein Fußboden, der höchsten Belastungen
im Industrie und Gewerbebereich
standhält. Die Holzklötze werden
so verlegt, dass
die Kernfläche die Nutzfläche ist.
Holzpflaster kann in Stärken von 22 mm bis 100 mm gefertigt
werden.
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Linoleum
Das Wort Linoleum ist aus dem Lateinischen linum = Leinen und oleum
= Oel zusammengesetzt.
Dieser Fußbodenbelag, der aus einem Grundgewebe aus Jute besteht,
wird einseitig mit einem Gemisch
aus Kork und Holzmehl, Kalksteinmehl,
Pigmenten, Harzen und dem aus Leinöl gewonnenen Linoxin
belegt
und unter starkem Druck und Hitze gepresst. Er kommt dann anschließend
für ca. 6- 8 Wochen
in eine Reifekammer, um durch Oxydation des
Leinöles mit Luftsauerstoff einen strapazierfähigen
Bodenbelag
zu bekommen.
Der Linoleumboden ist anspruchslos in der Pflege und leicht zu reinigen.
Er ist in vielen verschiedenen
Farben erhältlich.
Kork
Die Rinde
der immergrünen Korkeiche (lat. quercus suber) ist das Ausgangsmaterial für
Korkparkett.
Diese Bäume können ca. alle 10 Jahre geschält werden, ohne dem Baum zu schaden.
Flaschenkorken
sind das erste Produkt , das aus Korkrinde hergestellt wird. Danach wird das
Material mehr oder weniger
fein geschrotet, mit Bindemitteln vermischt und in Blöcken zusammengepresst.
Diese Blöcke werden
anschließend in 30 x 30 oder 60 x30 große Quader geschnitten. Danach werden die
einzelnen Platten
in 4, 6 oder 8 mm Stärke geschnitten und einseitig abgeschliffen. Für die
Qualität und Strapazierfähigkeit
des Korkparketts ist das Gewicht und das Bindemittel von entscheidender
Bedeutung. Je dichter der Kork
gepresst ist, desto schwerer und strapazierfähiger ist er. Das durchschnittliche
Gewicht liegt bei
ca. 250-300 Kg
pro Kubikmeter Kork.
Wir verwenden Kork mit einem Gewicht von 500 - 550 Kg pro Kubikmeter,
damit ist er ähnlich Abriebfest
wie Parkett aus Eiche. Er eignet
sich besonders gut für Räume bei denen es auf angenehme
Fußwärme
ankommt, da Kork der Haut keine Wärme entzieht.
Als Bindemittel dienen Harze. Diese Harze können
verschiedenen
Ursprungs sein.
Es handelt sich dabei entweder um synthetisch hergestellte
Formaldehyd-
bzw. Melaminharze, Phenolharze
und Polyurethanharze
oder um das aus der Cashewnuss gewonnene
Kardolharz Unsere
Korkbeläge sind
ausschließlich mit Kardolharz gebunden.
Korkparkett ist in vielen
Variationen und Mustern erhältlich.
Ein Boden mit Kork ist trittelastisch, fußwarm und strapazierfähig.
Die Oberfläche eines Korkbodens sollte allerdings nie mit einem
Lack behandelt werden, da Sie durch
den Lack hindurch die angenehme
Wärme des Korkbodens nicht mehr spüren.
Besser und Materialgerechter ist die Behandlung
mit Öl und Wachs. Durch sie bekommt der Boden eine
Oberfläche,
die leicht zu reinigen ist und lange ihre natürliche Schönheit
und Strapazierfähigkeit behält.
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Natürliche Bodenbeläge
Kein Belag wächst so, wie er
verlegt wird. Es ist immer eine Be- und Verarbeitung des Materials nötig.
Ob ein Fußboden mit seiner Oberfläche NATÜRLICHEN CHARAKTER besitzt, hängt von
folgenden Faktoren ab:
·
nachwachsende
Rohstoffe die biologisch unbedenklich produziert, verarbeitet und auch nach
Jahren
unschädlich wieder entsorgt werden
können,
·
ohne Zusatz von
Insektiziden, Pestiziden, Fungiziden, Kunstharzen oder chemisch hergestellten
Additiven
·
während der
Lebenszeit keine Abgabe von Schädlichen Stoffen
·
Abbau auf
natürlichem Weg ( Verrottung)
·
Eine
Oberflächenbehandlung mit denen die angenehmen Eigenschaften eines natürlichen
Belages
erhalten bleiben, diesen aber auch
schützen.
Massiv Parkett
enthält einen natürlichen,
unschädlichen Anteil an Formaldehyd, Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff.
Was es außerdem noch enthalten
kann sind:
Holzschutzmittel gegen
Insekten, Holzschutzmittel gegen Pilze, Salze, Farbstoffe, bei manchen
Parkettsorten wie
z. B. Mehrschichtiges Fertigparkett auch Polyurethan-Harze, zur Verklebung
der einzelnen Schichten, Leime mit
Formaldehyd und Melaminharzen.
Oberflächenbehandlung aus Lacken wie z.B. Säurehärter Lacke,
Kunstharz-Lösemittel Lacke, Acryl und
Alkydharz Lacke, Polyurethan Lacke, Acrylate im Öl, Kunstharzöle,
Urethanmodifizierte Öle.
Wegen der unübersichtlichen Fülle von Stoffen sollten Sie genau Prüfen
welche Produkte Sie verwenden.
Weitere Info siehe unter
Korkparkett.
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Laminat
besteht aus Holzwerkstoff
oder aus Kunststoff. Bindemittel für diesen Belag ist immer Kunstharz, in der
Regel Polyurethan.
Die Strapazierfähigkeit ist nur durch den Lack bestimmt, es ist keine
Nutzschicht vorhanden sondern eine Fotofolie,
die das Dekor ergibt. Nicht zu renovieren, schwierig zu entsorgen. Durch
die elektrostatische Aufladung dieses Belages
kann es in Wohnräumen, die mit Laminat ausgelegt wurden zu einer
Atmosphäre kommen, die mit der kurz vor einem
Gewitter vergleichbar ist.
Linoleum
wird aus Holz- und Korkmehl, Kalksteinmehl, Leinöl, Baumharz und Farbpigmenten
hergestellt und auf ein
Trägermaterial aus Jute aufgepresst. Linoleum ist, im Gegensatz zu PVC,
ein aus natürlichen Rohstoffen hergestellter Belag.
PVC
Bindemittel Polyvenylchlorid,
Produkt aus Erdöl. Weichmacher, (Phalate) entweichen, während der Belag in
Gebrauch ist,
in die Raumluft. Die Verbrennung setzt Dioxin (Salzsäuregas) frei.
Kautschukbelag
enthält Natur oder
Synthesekautschuk als Bindemittel, Ruß und Gesteinsmehl als Füllstoff, Schwefel,
Stearinsäure und Zinkoxyd als Hilfsstoffe
Sisal- und Kokos
sind strapazierfähige Beläge die aus Agaven bzw. Kokosfasern hergestellt werden.
Durch ihre
Wasseraufnahme und - Abgabefähigkeit tragen sie zu einem angenehmen Raumklima
bei.
Kokos
Die Kokosfaser wird seit ca. 4000 Jahren in Indien
kultiviert. Sie wird aus der äußeren Umhüllung
der Kokosnuss gewonnen, indem diese Fruchtschale einem natürlichen
Umsetzungsprozess durch
Sonne, Wind und Salzwasser ausgesetzt
wird - es bleibt schließlich die vom Fruchtfleisch befreite,
äußerst strapazierfähige Kokosfaser übrig.
Die Kokosfasern werden zu Garn versponnen und entweder zu Seilen,
Matten oder Bodenbelägen
verarbeitet. Der Kokos Bodenbelag
zeichnet sich durch Robustheit und Langlebigkeit aus.
Reinigungs - und Pflegeempfehlungen für unsere Sisal- und Kokosbeläge
Eine
regelmäßige, schonende Pflege verlängert die Lebensdauer der Naturfaserbeläge.
Normalerweise genügt
Staubsaugen, wir empfehlen den Einsatz eines Bürstensaugers.
Gelangen Flüssigkeifen auf den Belag, müssen diese sofort und behutsam
aufgenommen werden, also
z.B. mit einem gut saugenden Küchentuch betupfen.
Aber: Niemals reiben oder etwa schrubben.
Grund: Farbpigmente lagern sich bei Cellulosefasern nur auf der Faseroberfläche
ab. Beim Abreiben würde
dadurch auch ein Teil der Farbpigmente entfernt, zurück bliebe ein deutlich
sichtbarer Reibfleck.
Bei allen nicht flüssigen Verschmutzungen sollte der gröbste Schmutz sofort
vorsichtig entfernt werden,
den Rest lieber antrocknen lassen und dann ausbürsten oder (sanft) abkratzen.
Bei hartnäckigen
Verschmutzungen darf man ruhig auch mal etwas kräftiger bürsten, die robusten
Naturfasern Sisal und Kokos
vertragen das.
Den Einsatz von Trockenshampoo oder chemischen Reinigungsmitteln können wir aus
prinzipiellen
Gründen nicht empfehlen. Denken Sie bitte daran, dass Reinigungsmittel mit
Trichloräthylen Bindehaut -
und Schleimhaufreizungen, Hautausschläge, Schädigung der Sehnerven,
Atemlähmungen, Leber- und
Nierenschäden verursachen können.
Fragen Sie sich bitte selbst, ob bspw. ein Fleckenrand um ( fast ) jeden Preis
schnellstmöglich entfernt
werden muss. Ihr natürlicher Bodenbelag besteht aus „lebendigen" Naturfasern,
die zwar viel, aber eben
nicht alles vertragen können.
Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass durch Flüssigkeiten verursachte
Fleckenreste oder Ränder mit
der Zeit von den Naturfasern aus dem Belag „weggeschafft" werden
Aber: man muss der Naturfaser auch die Zeit dazu geben. Bedenken Sie dies bitte.
Schönheit aus den Fasern der Natur.
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Teppiche aus reiner Schurwolle
bestehen aus vom lebenden Schaf geschorener Wolle und einem Trägermaterial, z.B.
Jute.
Ein Teppich aus 100% Wolle (nicht Schurwolle !) kann aus Wiederaufgearbeiteter
Wolle, Reißwolle, Sterblingswolle oder
Gerberwolle bestehen. Hier ist die Faser meistens durch mechanische und/oder
chemische Beanspruchung nicht mehr
widerstandsfähig. Die reine Schurwolle behält durch rückfettende
Eigenschaften ihre Elastizität und ihre natürliche
Schönheit.
Die
DUROFLOR - Naturlatexbeschichtung
Bodenbeläge aus Naturfasern wie bspw. Sisal, Kokos, Wolle, Jute, sind ein
Geschenk der Natur. Die bisher
üblichen Beschichtungen führen jedoch in aller Regel dazu, dass diese
Naturprodukte mit überwiegend
chemischen Inhalts- bzw. Schadstoffen belastet werden. Und spätestens bei der
Entsorgung wird dann dadurch
das Naturprodukt zum Sondermüll.
Uns hat dieser Sachverhalt schon lange sehr gestört. Von den Compoundherstellern
bzw. den Beschichtungsfirmen
eine vollständige Deklaration der Inhaltsstoffe zu bekommen, war und ist recht
schwierig. Warum? weil die Inhaltsstoffe
offenbar ein „heikles Thema" sind:
-grundsätzlich
gilt: jede aufgeschäumte Beschichtung ist nur machbar unter Einsatz der
Schwefelvulkanisation
und sogen. Beschleunigern. UND DAS GIBT'S BEI UNS NICHT.
-
häufig werden reine Syntheselatex- oder Mischungen aus Natur- u. Syntheselatex
(sogen. SBR Latex oder
Styrol Butaien) eingesetzt. Styrol kann Kopfschmerzen, Müdigkeit,
Depressionen, Verhaltens- u. Sehstörungen
verursachen und steht darüber hinaus im Verdacht, mutage Wirkungen zu
haben.
- es
werden Beschleuniger \vie bspw. Zinkoxyd eingesetzt, damit ist eine
Schwermetallbelastung gegeben.
- es
werden Anti-Alterungsmittel auf Phenolbasis verwendet. Phenol kann Nieren- und
Leberschäden sowie
Störungen der Kreistauf- und Nervensysteme verursachen und hat vermutlich
auch mutage Wirkungen.
-
häufig ist als Füllstoff Kreide oder Talkum (asbestfrei?) enthalten. Wir haben
erfahren, dass bspw. Kreide
bei der Verbrennung problematische Aschenrückstände hinterlässt.
Aus
dieser „Hexenküche" haben wir uns verabschiedet und beschichten selbst auf
unserer eigenen Maschine.
Wir bestimmen damit selbst über das eingesetzte Beschichtungsmaterial und die
Volldeklaration des
Compound Herstellers garantiert uns (und damit unseren Kunden), dass die zuvor
genannten Belastungen
in unserer Naturlatexbeschichtung nicht enthalten sind.
Die
Volldeklaration:
-
Naturlatex: dampfgetrocknet im Erzeugerland Malaysia.
Naturlatex enthält sogen, „non rubber parts", das sind natürliche
Latexbestandteile, die vor schneller Alterung
schützen. Naturlatex ist als einziges Polymer biologisch abbaubar.
-
Verdickungsmittel: Celulosederivat, wird in geringer Menge zur Einstellung der
Viskosität benötigt.
-
Stabilisator: Kasein = natürliches Protein zur kolloidalen Stabilisierung
-Füllstoff: Quarzmehl =anorganisches Silikat)
und Seife mit 15% Zusatz von Ammonium - Oleat.
Naturfaserbeläge mit der Duroflor - Naturlatexbeschichtung: Naturprodukte!
Siehe Teppichboden.
Klebstoffe
Naturharz- Dispersion Kunstharz-
Dispersion (Harze synthetisch aus Erdöl hergestellt) Kunstharz- Lösemittel
(durch den Anteil an Lösemittel bis 60 %) unterschieden).
Polyurethan (Lösemittelfrei,
Wasserfrei aber mit Polyisocyanat und Monoisocyanat)
Estriche / Spanplatten
Zementestrich, ZE,: Bindemittel
Zement
Anhydrit Estrich, AE,: Bindemittel Anhydrit ( wasserfrei ) entweder Anhydrit aus
der Flußsäureproduktion,
aus der Rauchgas- Entschwefelung oder Naturanhydrit. Gussasphalt Estrich, GA,:
Bindemittel Teer, Endprodukt
aus der Petrochemischen Industrie Magnesit Estrich, ME,: Bindemittel Magnesit
aus Tagebau (MGSO 4)
Magnesiumsulfat
Spanplatten: Holzwerkstoff, Bindemittel PU Harz oder Phenolharz
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Massivholzfußböden
Die von uns
verwendeten Massiv Parketthölzer sind, bis auf
kanadischen Ahorn und Bambus aus China,
alle aus
Europa, also kein Tropenholz. Sie werden weder beim Einschlag noch bei der
Produktion mit Insektiziden
oder Pestiziden wie Lindan oder PCP behandelt.
Wir führen Massiv Parketthölzer aus Ahorn, Akazie, Apfel, Bambus, Birke, Buche,
Zeder,
Douglasie, Eiche, Esche,
Erle, Fichte, Gelbkiefer (Pich Pinne), Hainbuche, Kastanie, Kirsche, Kiefer,
Lärche, Maulbeerbaum, Nussbaum,
Olive, Pinie, Rüster, Seekiefer, Tanne, Ulme, Vogelkirsche, Weißbuche und
Zwetschge.
Die Hölzer
werden dauernd von Lebensmittel- und Umweltforschungsinstituten auf Rückstände
geprüft.
In keinem Fall wurden die vom Bundesgesundheitsamt festgeschriebenen Werte
überschritten oder auch
nur annähernd erreicht.
Es gibt
verschiedene Massiv Parkettarten und verschiedene Sortierungen vom selben Holz.
Die
Sortierung
E = Exklusiv ist eine nicht genormte Sondersortierung für einige Holzarten,
die eine sehr schlichte bzw. kaum gemaserte Oberfläche zeigt. Weitgehend
astfrei, mit wenig Farbunterschieden,
frei von bunten Wuchsunregelmäßigkeiten und frei von Bläue.
N = Natur: Diese Massiv Parketthölzer sind riss- und Splindfrei, die Farbe ist durch das
natürliche Wachstum gegeben. Ohne grobe Struktur und Farbunterschiede, mit
gesunden, fest verwachsenen Ästen
bis 8 mm Durchmesser.
G = Gestreift: Bei einigen Holzarten z. B Eiche oder Esche ergibt diese
Sortierung
ein lebhaftes Gesamtbild mit festem Splint und mit gesunden, fest verwachsenen
Ästen bis 10 mm Durchmesser.
R =Rustikal hat einen betont lebhaften, farbigen Charakter. Fester Splint, fest
verwachsene Äste und Lagerflecken sind zulässig, schwarze Äste jedoch nur bis 15
mm Durchmesser.
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Die
unterschiedlichen Massiv Parkettarten sind:
Mosaikparkett, aus 1,5 - 2,5 cm breiten, 7 - 18 cm langen Lamellen, wobei
jeweils 5 bis 8 Lamellen ein Quadrat, und in der Regel 8 Quadrate im Wechsel
eine auf Netz verklebte Verlegeinheit
bilden. Mosaikparkett hat eine Stärke von 8 mm. Aus diesem Material können auch
andere Muster wie z. B. Fischgräte
oder regelmäßiger Verband hergestellt werden.
->
Stäbchenparkett ist breiter und länger als Mosaikparkett. Damit können viele
Muster
realisiert werden, da die Stäbchen einzeln geliefert werden. Stäbchenparkett ist
meist 10 mm stark,
5 cm breit und 25-30 cm lang.
->
Stabparkett besteht aus 22 mm starken, allseitig genuteten und gefederten
Stäben
in Breiten von 45 - 80 mm. Die Längen sind zwischen 25 und 100 cm lieferbar.
->
Dielen sind je nach Holzart 22 bis 27 mm stark und zwischen 10 und
40 cm breit.
Sie werden in Längen bis 600 cm geliefert.
->
Hochkant- Lamellenparkett (Industrieparkett) besteht aus 18 bis 23 mm
starken,
8mm breiten und 15 - 18 cm langen Holzstäben, die in einer Reihe auf dem
Untergrund verklebt werden.
->
Holzpflaster wird in 18 bis 120 mm stärke, 40 bis 80mm breite und 40 bis 120 mm
Länge hergestellt. Holzpflaster besteht aus scharfkantig geschnittenen
Holzklötzen, die einzeln so verlegt werden, dass
die Hirnholzfläche als Nutzfläche dient.
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Linoleum
Das Wort
Linoleum ist aus dem Lateinischen linum = Leinen und oleum = Oel
zusammengesetzt.
Dieser Fußbodenbelag, der aus einem Grundgewebe aus Jute besteht, wird einseitig
mit einem Gemisch aus
Kork und Holzmehl, Kalksteinmehl, Pigmenten, Harzen und dem aus Leinöl
gewonnenen Linoxin belegt und unter
starkem Druck und Hitze gepresst. Er kommt dann anschließend für ca. 6- 8 Wochen
in eine Reifekammer, um
durch Oxydation des Leinöles mit Luftsauerstoff einen strapazierfähigen
Bodenbelag zu bekommen.
Der Linoleumboden ist anspruchslos in der Pflege, von Natur aus bakteriostatisch,
gegenüber anderen elastischen
Belägen fettbeständig, was bei der Verwendung in Küchen wichtig ist,
wärmebeständig, d. h. gut geeignet für
Fußbodenheizung. Auch entstehende Hitze durch Reibung führt bei Linoleum nicht
zu irreparablen Schäden.
Ein Boden aus Linoleum besitzt eine lange Lebensdauer, ist leicht zu reinigen,
ist in den stärken 2, 2,5, 3,2 und
4 mm und in über 70 verschiedenen Farben erhältlich.
Es werden jährlich alleine in Deutschland rund 1,8 Millionen Tonnen Kunststoffe
zu 350 Millionen Quadratmeter
Bodenbeläge produziert.
Die Frage nach der Umweltverträglichkeit ist, abgesehen von der teilweise
bedenklichen Produktion nicht zu stellen,
solange diese Beläge am Boden liegen. Diese Frage gewinnt aber an Bedeutung,
wenn all diese Beläge entsorgt werden müssen.
Bei PVC
entsteht durch seine Verbrennung Chlorwasserstoff- bzw. Salzsäuregas (Dioxin).
Linoleum
verbrennt ebenso wie Holz ohne die Erzeugung von Chlorgasen.
Korkparkett
Die Rinde
der immergrünen Korkeiche (lat. quercus suber) ist das Ausgangsmaterial für
Korkparkett.
Diese Bäume können ca. alle 10 Jahre geschält werden, ohne dem Baum zu schaden.
Flaschenkorken sind das
erste Produkt , das aus Korkrinde hergestellt wird. Danach wird das Material
mehr oder weniger fein geschrotet,
mit Bindemitteln vermischt und in Blöcken zusammengepresst.
Diese Blöcke werden anschließend in 30 x 30 oder 60 x30 große Quader
geschnitten. Danach werden die einzelnen
Platten in 4, 6 oder 8 mm Stärke geschnitten und einseitig abgeschliffen. Für
die Qualität und Strapazierfähigkeit des
Korkparketts ist das Gewicht und das Bindemittel von entscheidender Bedeutung.
Je dichter der Kork gepresst ist, desto
schwerer und strapazierfähiger ist er. Das durchschnittliche Gewicht liegt bei
ca. 250-300 Kg pro Kubikmeter Kork.
Wir verwenden Kork mit einem Gewicht von 500 - 550 Kg pro Kubikmeter, damit ist
er ähnlich Abriebfest wie Parkett aus
Eiche. Er eignet sich besonders gut für Räume bei denen es auf angenehme
Fußwärme ankommt, da Kork der Haut
keine Wärme entzieht.
Als Bindemittel dienen Harze. Diese Harze können verschiedenen Ursprungs sein.
Es handelt sich dabei entweder um
synthetisch hergestellte Formaldehyd- bzw. Melaminharze, Phenolharze und
Polyurethanharze oder um das aus der
Cashewnuß gewonnene Kardolharz. Unsere Korkbeläge sind ausschließlich mit
Kardolharz gebunden.
Korkparkett
ist in vielen Variationen und Mustern erhältlich. Ein Boden mit Kork ist
trittelastisch, fußwarm und strapazierfähig.
Die Oberfläche eines Korkbodens sollte allerdings nie mit einem Lack behandelt
werden, da Sie durch den Lack hindurch
die angenehme Wärme des Korkbodens nicht mehr spüren, sondern nur noch die
Kunststoffschicht des Lackes.
Besser und Materialgerechter ist die Behandlung mit Öl und Wachs. Durch sie
bekommt der Boden eine Oberfläche, die
leicht zu reinigen ist und lange ihre natürliche Schönheit und
Strapazierfähigkeit behält.
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Die
Oberflächenbehandlung
Ein
Massiv Parkettboden aus Holz oder Kork ist nach der Verlegung noch roh und noch nicht
geschützt.
Die Behandlung von Holz und Kork ist zwar etwas verschieden, aber eines haben
beide gemeinsam: Sie werden mit
natürlichen Ölen und Wachsen behandelt und erhalten dadurch einen wertvollen
Schutz vor Nässe und Verschmutzung.
Die Oberflächenbehandlung ist für die Schönheit und Strapazierfähigkeit des
neuen Bodens von entscheidender Bedeutung.
Je feiner der Schliff, desto strapazierfähiger und schöner ist die Oberfläche.
Holz und Kork wird in mehreren (bis zu 5) Arbeitsgängen geschliffen. Beginnend
mit groben Schleifbändern werden zuerst die
Überstände der Fläche begradigt. Danach wird jeweils mit feinerem Schleifmittel
die Oberfläche glatt geschliffen, so dass
eine ebene und glatte Fläche entsteht. An diesem Punkt beginnt dann für die
meisten Parkettleger die Oberflächenbehandlung
bzw. das auftragen des Lackes.
Die Feinheit und Schönheit, die unsere Böden auszeichnet, bekommt der Boden
jedoch erst durch die Bearbeitung mit
speziellen Feinschleifmaschinen, und durch eine in unserem Hause entwickelte
Schleiftechnik zu einer Qualität führt, die
sonst nur aus dem hochwertigen Möbelbau bekannt ist. Wenn die Schleifvorgänge
schließlich unserem hohen Anspruch genügen,
wird der Boden mit einer speziellen Technik, die es erlaubt das Öl sehr tief in
die Poren eindringen zu lassen, Naturharz -
Hartöl solange in die Fläche eingearbeitet, bis eine Sättigung der Oberfläche
erreicht ist.
Ist das Öl durch Oxidation mit dem Luftsauerstoff getrocknet, kann der Boden
gewachst werden. Nach der Trocknung
des Wachses wird der Boden poliert.
Er ist von jetzt an gehärtet und imprägniert, weitgehend unempfindlich und
bringt seine natürliche Schönheit voll zur Geltung.
Wir beraten Sie gerne anhand von anschaulichen Mustern über Ihre Möglichkeiten
für einen biologisch sinnvollen und wertvollen Boden.
100 %
reine Schurwolle - 100% reine Wolle
Ein kleiner
Unterschied im Wort, aber ein großer Unterschied in der Qualität des Bodens.
Reine Schurwolle ist eine
der ältesten und Bewährtesten Textilfasern, die wir kennen. Ihre Geschichte ist
über 5000 Jahre nachweisbar. Sie zählt
zu den edelsten und strapazierfähigsten Textilfasern, die in der Textilindustrie
verarbeitet werden.
Reine Schurwolle ist vom lebendigen Schaf geschorene Wolle, die vorher noch
niemals in einem anderen Fertigprodukt
verarbeitet war. Sie hat vorher noch keinen anderen als den zur Herstellung des
Erzeugnisses erforderlichen
Verarbeitungsprozess durchlaufen.
Reine Wolle oder 100% reine Wolle hingegen kann sich aus regenerierten Wollen
(Reißwolle) oder Wolle von toten
Schafen (Sterblingswolle) zusammensetzen. Es kann sich auch um so genannte
Gerberwolle handeln, einem Restprodukt
aus dem Gerbprozess.
Diese Wollen sind mechanisch und chemisch geschädigt. Die
Gebrauchseigenschaften sind dadurch gemindert.
Wir verwenden ausschließlich reine Schurwollteppiche, die
1.
einen latexierten Juterücken haben (also keinen Schaumrücken) und die
2. nicht mit Insektiziden besprüht sind.
Unsere aus
diesen Naturfasern hergestellten Beläge verfügen über viele positive
Eigenschaften:
Aufgrund ihres hygroskopischen Verhaltens schaffen sie ein ausgeglichenes,
angenehmes Raumklima durch Feuchtigkeitsspeicherung bei zu hoher
Luftfeuchtigkeit und Abgabe der aufgenommenen
Feuchtigkeit bei zu trockener Raumluft.
Sie sind von Natur aus antistatisch, es kommt also nicht zu der unangenehmen
elektrostatischen Aufladung wie bei synthetischen Belägen.
Sie sind von Natur aus schwer entflammbar (gem. DIN 54322: Brennklasse T-a)
Aufgrund der Faserstruktur (Faseraufbau durch Luftgefüllte Zellen) und der
weiteren
Faserverarbeitung bieten Beläge aus Sisal und Kokos hervorragende
Isolationswerte hinsichtlich Wärme und Schalldämmung.
Unsere Naturfaserbeläge mit Naturlatexrücken sind sehr trittelastisch und
zeichnen
sich durch eine hohe Verschleißfestigkeit aus.
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Teppichbodenverspanntechnik
Der hohen
Qualität der Teppichböden wird durch die Technik der Teppichbodenverspannung
Rechnung getragen.
Dabei werden an den Wänden entlang Nagelleisten auf dem Boden befestigt.
Ein Filz wird als Wärmedämmung und zur Steigerung des Gehkomforts auf den Boden
bis zu den Nagelleisten gelegt.
Der Teppich wird in die Nagelleisten eingehängt und mittels Spanngeräten in die
Nagelleisten eingespannt.
Die Vorteile dieser Methode sind :
eine ca. doppelt so lange Lebensdauer des Teppich
die
bessere Reinigungsfähigkeit, da ungefähr 60 % mehr Staub aus dem Teppich
gesaugt werden kann und
eine wesentlich verbesserte Wärme und Trittschalldämmung durch den
Unterlacksfilz.
Die Verspannung ist zweifellos
die handwerklich anspruchsvollste und zugleich die
materialgerechteste Methode Teppich
zu verlegen. In England und in den Vereinigten Staaten sind ca. 95 % aller
Teppichböden verspannt.
In
Deutschland war es bis in die dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts ebenso
üblich, doch der schnelle Wiederaufbau
nach dem Kriege und der Mangel an den benötigten Rohstoffen ließ die Technik
weitgehend in Vergessenheit geraten.
Wir bauen
diese anspruchsvolle Verlegemethode weiter aus, weil es für Teppichböden eine
sinnvolle Alternative zur Verklebung bietet.
Kokos
Die
Kokosfaser wird seit ca. 4000 Jahren in Indien kultiviert.
Sie wird aus der äußeren Umhüllung der Kokosnuss gewonnen, indem diese
Fruchtschale einem natürlichen
Umsetzungsprozess durch Sonne, Wind und Salzwasser ausgesetzt wird - es bleibt
schließlich die vom Fruchtfleisch
befreite, äußerst strapazierfähige Kokosfaser übrig.
Die Kokosfasern werden zu Garn versponnen und entweder zu Seilen, Matten oder
Bodenbelägen verarbeitet.
Der Kokos Bodenbelag zeichnet sich durch Robustheit und Langlebigkeit aus.
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Sisal
Ist benannt
nach der gleichnamigen mexikanischen Hafenstadt und wird aus den Blättern der
Agave gewonnen.
Zur Gewinnung von Sisalfasern wird von frisch geernteten Blättern das
Blattfleisch abgeschabt und die Fleischreste
mit einem starken Wasserstrahl abgeschwemmt. Anschließend werden die Fasern
getrocknet, gereinigt und geglättet.
Die Sisalfaser wird wegen ihrer Festigkeit und Geschmeidigkeit überwiegend zu
Seilen und Bindegarn, aber auch zu Boden-
und Wandbelägen verarbeitet.
Sisal und Kokosbeläge werden wegen ihrer extrem hohen Abriebfestigkeit vor allem
in Flachteppichen oder Sauberlaufzonen bzw.
Fußabstreifern eingesetzt.
Das Raumklima wird durch die hohe Wasseraufnahme und –Abgabefähigkeit positiv
beeinflusst.
Da die Fasern von Natur aus antistatisch sind und sich somit nicht elektrisch
aufladen, ziehen Sisal und Kokosbeläge keinen Staub
an und lassen sich deswegen leicht reinigen.
Bambusparkett- Bodenbelag aus
Riesengras
Aus der asiatischen Kultur ist
er seit Jahrtausenden nicht mehr wegzudenken - ob als Baustoff oder
Nahrungsmittel,
als Pharmazeutika oder Musikinstrument: der Bambus.
Aber auch hierzulande schätzt man das Riesengras, sei es zum abstützen von
Rosenstöcken oder zur Herstellung
alternativ anmutender Möbelstücke. Kaum eine Pflanze ist so vielfältig und hat
dazu noch so günstige Materialeigenschaften
wie der Bambus: ein geringes Gewicht und dennoch eine hohe Belastbarkeit bei
Druck, Zug oder Biegung.
Das Vorkommen der rund 600 bekannten Bambussorten, die botanisch den Gräsern
zugeordnet werden, erstreckt sich auf weite
Teile der Welt. Die größte Artenvielfalt existiert jedoch in den Tropen und
Subtropen. Hier wird die Pflanze bis zu 30 Meter
hoch und erreicht etwa 35 cm Durchmesser. Bei günstigem Klima kann Bambus bis zu
1,20 m pro Tag wachsen.
Der uralte Rohstoff Bambus erlebt in den letzten Jahren - wie viele
nachwachsende Rohstoffe - eine Renaissance . Auch in Europa
steigt das Interesse an der Rohrpflanze.
Seit einiger Zeit wird sogar ein robuster Parkettboden produziert, für dessen
Verwendung nicht nur qualitative und ästhetische,
sondern auch ökologische Gesichtspunkte sprechen.
Im Vergleich zu Holz wächst Bambus sehr schnell. Nach vier Jahren kann der Stamm
der Bambussorte Phyllostachus Pubescens,
der für die Herstellung von Parkettböden ideal ist, in den tropischen Wäldern
Chinas geschlagen werden.
Zum Vergleich: Eine Eiche muss fast 300 Jahre alt werden bevor sie zur
Parkett-Herstellung verwendet werden kann.
Trotz des schnellen Wachstums von Bambuspflanzen wird den Böden aber kein
schaden zugefügt, etwa durch übermäßigen
Nährstoffentzug.
Im Gegenteil - durch ausgedehnte Wurzelsysteme bildet Bambus einen
ausgezeichneten Schutz gegen Ausschwemmen
und verhindert das schnelle Versickern von Regenwasser.
Diese guten Voraussetzungen für eine sanfte Forstwirtschaft, kombiniert mit
einem sorgfältigen Agrarmanagement,
garantieren eine dauerhafte Verfügbarkeit des Rohstoffes.
Der Slogan " Wohnqualität im Einklang mit der Schöpfung " weist darauf hin, dass
Bambus der einzige Hartholzboden der
Welt ist, für den nicht ein einziger Baum gefällt werden muss
Wer sich für einen Parkettboden aus Bambus entscheidet, hat ein Produkt mit
beeindruckenden mechanisch -
technologischen Eigenschaften gewählt. Seine hohe Belastbarkeit und sein durch
die sehr dichte Zellstruktur nur geringes
Quell und Schwundmaß (0,13 Diff.) bei Veränderung der Luftfeuchtigkeit empfehlen
Bambus geradezu als Material für Parkett.
Seine außergewöhnliche Optik und seine unverwechselbar elegante
Oberflächenerscheinung unterscheiden
Bambusparkett deutlich von allen herkömmlichen Parkettböden.
Kein Wunder, dass die Nachfrage nach diesem neu entdeckten, aber in Wirklichkeit
Jahrtausendealten Rohstoff in Deutschland zur
Zeit rapide wächst.
Eine Entwicklung, die durchaus zu begrüßen ist - denn welches andere Material
bietet schon eine so ausgewogene Mischung
aus Ökologie, Qualität und Ästhetik!
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Für
persönliche Informationen
steht Ihnen
Parkettlegermeister W. Kütter unter der Tel. Nr. 0171 / 6 20 8 02 6 zur Verfügung
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